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Wie du deine Website für mobile Geräte optimieren kannst

Aktualisiert: vor 9 Stunden

Das Surfen im Internet hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Wie oft stehst du an der U-Bahn und dir fällt noch was ein, was du nachschauen wolltest? Handy raus, Google auf, eingetippt, Antwort bekommen. Früher musstest du warten, bis du zuhause bist, aber heute tragen wir in jeder Minute das ganze Internet in unserer Hosentasche. Dadurch ist es für Website-BetreiberInnen wie dich und mich unerlässlich geworden, unsere Websites für mobile Geräte zu optimieren.


In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die steigende Nutzung von mobilen Geräten und die Vorteile der mobilen Optimierung für SEO. Außerdem besprechen wir die Grundlagen für eine erfolgreiche, mobile Optimierung und schauen uns an, wie du Schritt für Schritt deine Website für mobile Geräte optimierst.


Warum ist die Optimierung für mobile Geräte überhaupt wichtig?


Die Nutzung von Smartphones und Tablets hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Ist jetzt keine neue Information - ich weiß. Aber führe dir erstmal die Zahlen zu Gemüte: Laut einer Umfrage von Statista wird ersichtlich, dass mittlerweile knapp 60% des weltweiten Internetverkehrs von mobilen Geräten kommt.

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Wenn deine Website nicht für mobile Geräte optimiert ist, verpasst du also potenzielle KundInnen und dadurch Umsätze. Und wenn das nicht Motivation genug ist, deine Seite für mobile Geräte anzupassen: Die mobile Optimierung hat ganz klare SEO-Vorteile. Google hat vor einigen Jahren sein System komplett auf "mobile first" umgestellt. Das heißt, dass die Auswertung deiner Website und damit die Bestimmung deiner Rankings in der Google-Suche auf der Performance deiner mobilen Website basieren. Eigentlich sollte jede Person, die Websites gestaltet, mobil erst designen und dann erst Desktop. Das schließt mich mit ein! Auch ich als Web Designerin liebe es mich an Desktop-Versionen auszutoben, weil ich so viel Platz habe und viel Gestaltungsfreiheit. Das alles nützt aber nichts, wenn das Design nicht mobil funktioniert. Und mobil ist was zählt!


Indem du deine Website für mobile Geräte optimierst, verbesserst du deine Chancen, in den Suchmaschinen gut platziert zu werden.

Bei der Optimierung deiner Website für mobile Geräte solltest du deswegen auch auf die Ladezeit achten. Unterwegs haben BenutzerInnen häufiger schlechtes Internet als zuhause am Computer mit starkem WLAN. Eine langsame Ladezeit kann dazu führen, dass BenutzerInnen schneller abspringen und in wenigen Sekunden schon beim Wettbewerb landen.


Ein weiterer wichtiger Aspekt der Optimierung für mobile Geräte ist die Anpassung des Designs. Eine Website, die für den Desktop entwickelt wurde, kann auf einem kleinen Bildschirm überladen und unübersichtlich aussehen. Ich weiß, es schmerzt. Du hast so viel Arbeit in den Aufbau gesteckt, um jetzt alles wieder umzustellen. Es muss aber sein! Nur so kannst du sicherstellen, dass dein Design für mobile Geräte gut lesbar und benutzerfreundlich ist, unabhängig von der Bildschirmgröße.

 
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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Optimierung für mobile Geräte in der heutigen Zeit unerlässlich ist. Egal, wie sehr dein Herz gerade schreit "Aber es sieht auf dem PC doch so schön aus!!!!" - Es nützt alles nichts. Der Kunde oder die Kundin hat Vorrang. Und wenn die mobil nichts versteht und alles verrückt ist, dann wird es eben nicht zum Abschluss kommen.


Grundlagen der mobilen Optimierung


Ein wesentlicher Aspekt der mobilen Optimierung ist das sogenannte responsive Design. Dies bedeutet, dass sich deine Website automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst. Egal, ob eine Person deine Website auf einem Smartphone, Tablet oder Desktop-Computer öffnet, das responsive Design sorgt dafür, dass deine Website immer optimal dargestellt wird.


Ein weiterer wichtiger Aspekt der mobilen Optimierung ist die Geschwindigkeit. Mobilgeräte haben oft eine langsamere Internetverbindung als Desktop-Computer. Um BenutzerInnen nicht zu frustrieren, muss die Website schnell laden. Entferne also unnötige Dateien und Skripte, nutze Caching-Techniken und minimiere die Größer deiner Bilder.


Behalte auch die Benutzerfreundlichkeit im Hinterkopf. Mobile BenutzerInnen haben oft weniger Zeit und Geduld als Desktop-Surfer. Schaue, dass deine Website einfach zu bedienen ist und alle wichtigen Infos leicht zugänglich sind. Ist dein Menü einfach mit dem Daumen zu erreichen oder muss das Handy umgegriffen werden? Sind alle Elemente klar ersichtlich oder werden sie vielleicht durch einen Cookie-Banner überlagert?


Außerdem muss deine Website auch auf kleinen Bildschirmen gut lesbar sein. Achte auf ausreichend großen Text und eine angenehme Schriftart, die auch auf kleinen Bildschirmen gut lesbar ist. Vermeide zu kleine Schriftgrößen und stelle sicher, dass der Kontrast zwischen Text und Hintergrund ausreichend hoch ist. Fun Fact: Auf einer meiner allerersten Websiten habe ich mit weißer Schrift auf rosanem Hintergrund geschrieben. Sah toll aus, aber Kontrast = 0. Lerne aus meinen Fehlern und lass es!

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Schritt für Schritt deine Website für mobile Geräte optimieren


  1. Mobiles Design auswählen. Wenn du mit einem Baukasten-System wie WiX arbeitest, dann ist das Hauptdesign deiner Website auch für die mobile Seite vorhanden. Achte darauf, dass es auch auf kleinen Bildschirmen gut aussieht und eine benutzerfreundliche Navigation bietet. Bevor du Anpassungen machst, kannst du in der Vorschau sehen, ob es gut auf mobil aussehen wird.

  2. Denke vertikal und nicht horizontal. Auf Desktop designen wir immer gerne in die Breite: breite Slider-Gallerien, Bilder im Querformat, Säulen-Module. Das sieht nachher auf mobil nicht mehr 100% gut aus. Denke daher nicht mehr in die Breite, sondern von oben nach unten. Welche Elemente funktionieren gut untereinander?

  3. Verbesserung der Website-Geschwindigkeit. Nutze Tools wie die kostenlosen Google Page Speed Insights, um Informationen über die Ladezeit deiner Website zu erhalten. Wenn dir das zu tief ins Detail geht: Das Wichtigste ist die Dateigröße deiner Bilder und Videos. Stelle sicher, dass größere Dateien nicht sofort am Anfang deiner Website stehen, sondern weiter unten. So kann der erste, sichtbare Teil zuerst geladen werden, damit die BenutzerInnen sehen worum es geht, bevor sie dann zum Bild / Video scrollen. Bei Wordpress-Seiten kannst du Caching-Plugins installieren, um deine Webseite zu beschleunigen.

  4. Weniger ist mehr: Scrolle selbst durch deine Website. Welche Elemente sind essenziell, welche nicht? Welche könnten auf mobil vielleicht ausgeblendet werden, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen? Sei kritisch mit dir selbst und habe immer deine Zielgruppe vor dem Auge. Denke dabei auch an die Texte. Überschlagen sie eine Person auf mobil? Könntest du sie noch kürzen?

Prüfung der mobilen Optimierung


Nachdem du deine Website für mobile Geräte optimierst hast, solltest du die Ergebnisse zu überprüfen. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist die Verwendung von Google's Mobile-Friendly Test. Einfach die URL deiner Website eingeben und von Google analysieren lassen. Das Tool liefert dir dann wertvolle Informationen und Empfehlungen zur Verbesserung.


Was ich dir aber viel mehr empfehle: Öffne die Seite bei dir auf dem Handy. Gehe jede einzelne Seite durch, klicke auf jeden Button, fülle dein Kontaktformular aus. Was fällt dir auf? Wie schnell bauen sich die Seiten auf? Kommst du gut von A nach B? Wenn nicht: Ab an den Schreibtisch! Wiederhole dasselbe auf Mama's iPad und auch mal in einem anderen Browser wie zum Beispiel Safari.


Ein weiteres nützliches Instrument zur Überwachung der Leistung ist Google Analytics. Merkst du was? Alle Tools sind von Google. Die haben ein echtes Interesse daran, dass deine Seiten performen. Denn je besser sie performen und je mehr Leute Google nutzen, desto höher sind ihre Werbeeinnahmen. Mit Google Analytics kannst du Zugriffe, Absprungraten und Verweildauer analysieren. Doch mache dich am Anfang nicht verrückt: Das wird erst relevant, wenn du ordentlich Traffic auf der Seite hast.


Denke daran: Die mobile Optimierung ist ein kontinuierlicher Prozess. Schaue dir die Leistung deiner Website regelmäßig an und hole dir Feedback von Außenstehenden. Basierend darauf nimmst du Anpassungen vor. So stellst du sicher, dass potenzielle Kundschaft immer ein positives Benutzererlebnis hat!


Häufige Fehler bei der mobilen Optimierung und wie du sie vermeidest


Obwohl die mobile Optimierung von Websites mittlerweile zum Standard gehört, gibt es immer noch häufige Fehler, die vermieden werden sollten.


  1. Unleserlicher Text und unklare Buttons / CTAs. Stelle sicher, dass der Text gut lesbar ist, auch auf kleinen Bildschirmen. Verwende Sie klare Buttons und Links, um die Navigation zu erleichtern.

  2. Pop-ups, die den Bildschirm blockieren. Pop-ups können auf Mobilgeräten besonders ärgerlich sein, da sie den gesamten Bildschirm einnehmen und schwer zu schließen sind. Vermeide Pop-ups auf deiner mobilen Website komplett, oder sorge dafür, dass sie leicht zu schließen sind.

  3. Formulare und Menüs, die nicht optimiert wurden. Vermeide zu lange Formulare und teste sie vorher, ob sie am Handy auch wirklich gut funktionieren. Vereinfache außerdem die Menüstruktur und schaue, dass sie einfach mit dem Daumen zu erreichen ist. Warum glaubst du, hat Amazon in ihrer App das Menü unten angebracht? Damit es schneller mobil zu erreichen ist! Wie du deine Website generell klar und strukturiert aufbaust, findest du übrigens hier heraus.

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