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SEO für deine Angebotsseiten: So optimierst du sie für Google

  • Autorenbild: marieutsch
    marieutsch
  • 5. Dez. 2025
  • 5 Min. Lesezeit

Wenn du an SEO denkst, taucht bei dir direkt das Bild auf, wie du jede Woche einen neuen Blogartikel schreibst, verzweifelt Suchbegriffe recherchierst und dich fragst, ob irgendjemand auf der Welt gerade „alt-Texte optimieren“ googelt? Same.


Und ja.. Blogartikel können langfristig echte SEO-Raketen sein. Aber wenn du dich nur darauf fokussierst, verpasst du eines der größten Potenziale überhaupt: deine Angebotsseiten.


Denn diese Seiten sind nicht nur „irgendwo“ auf deiner Website. Sie sind der Ort, an dem Menschen kaufen. Und genau deshalb solltest du sie unbedingt für Google optimieren. Wie das geht, zeige ich dir hier!


Inhaltsverzeichnis:



Warum Angebotsseiten SEO-Gold sind


Kurz, knackig, wahr: SEO sorgt dafür, dass deine Wunschkund:innen dich über Google finden.


Im Idealfall genau dann, wenn sie nach deiner Lösung suchen - also bereits erkannt haben:

  • „Ich habe ein Problem.“

  • „Ich brauche Unterstützung.“

  • „Irgendjemand kann mir dabei helfen.“


Diese NutzerInnen suchen nicht mehr nur aus Neugier, sie befinden sich bereits im Recherche- oder Kaufprozess. In SEO-Sprache sind das sogenannte transactional Keywords.


Beispiel?

  • „Wix Web Designer“

  • „Business Coaching München“

  • "Hautarztpraxis Berlin"


Diese Personen haben ein konkretes Ziel und sind schon ziemlich weit im Entscheidungsprozess.


Wie doof wäre ich also, wenn meine Angebotsseite für „Wix Web Design“ nicht auf genau diese Suchanfrage optimiert wäre?


Ein Blogartikel wie „So optimierst du deine alt-Texte“ kann auch Leads bringen - klar. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass jemand darüber direkt kauft, ist deutlich geringer. Warum? Weil sie über einen ganz anderen Bedarf kommen und sich erst einmal informieren. Sie haben noch nicht entschieden, ob sie einen Web Designer brauchen oder engagieren werden, der ihnen mit den alt-Texten helfen wird.


Angebotsseiten hingegen ziehen Menschen an, die ganz bewusst nach dir, deinem Angebot oder deiner Leistung suchen.


Darum: Bevor du Panik bekommst, weil du noch keinen Blog hast - fang bei deinen Angebotsseiten an!


Schritt 1: Pro Angebot eine eigene Unterseite


Bitte, bitte, biiiiiiitte! Wenn du mehrere Angebote hast - gib ihnen je eine eigene Seite.


Beispiel: Du bist Coach. Eher allgemein tätig, u.a. für Selbständige, Mamas und Paare.


Du hast also spezifische Angebote im ...

  • Coaching für Selbständige

  • Coaching für Mamas

  • Coaching für Paare


Anstatt alle deine Angebote auf einer Seite zu verorten, empfehle ich dir dringendst, pro Angebot eine Unterseite zu erstellen.


Warum?


Weil du nur dann textlich und emotional präzise werden kannst.


Wenn du versuchst, alle drei Zielgruppen auf einer Seite anzusprechen, passiert Folgendes:

  • die Sprache wird schwammig

  • niemand erkennt sich wieder

  • Absprungrate hoch

  • Conversion niedrig


Statt “für alle”, lieber glasklar für eine Zielgruppe schreiben. Denn es ist eher unwahrscheinlich, dass sich eine selbständige Frau dafür interessiert, wie du Paaren beim Ehestreit hilfst.


Schritt 2: Verstehe, was deine Wunschkunden googeln würden


Bevor du irgendwas optimierst, frag dich:

„Welche Begriffe würde meine Wunschkundin eingeben, um mein Angebot zu finden?“

Beispiele:

  • Paarcoaching München

  • Hilfe bei Überforderung nach Geburt

  • Online Business Coaching Schweiz

  • Wix Webdesigner Berlin


Schreib dir 4-5 Keywords auf, die deinem Angebot entsprechen. Mit diesen suchst du dann in einem SEO-Tool nach Daten.


Schritt 3: Mini-SEO-Keywordrecherche


Du musst dafür kein Profi sein.


Tools, die ich gern empfehle:

  • Ubersuggest (hat eine kostenlose Basisversion)

  • Sistrix

  • Semrush

  • Ashrefs


Was du dort siehst:

  • Sucht überhaupt jemand nach dem Keyword, was ich mir überlegt habe?

  • Wie viele Suchanfragen gibt es pro Monat?

  • Lohnt es sich, dafür zu ranken oder ist der Wettbewerb zu hoch?


So bekommst du ein erstes Gefühl, welches Keyword für deine Angebotsseite sinnvoll ist.


Wie genau du die Recherche durchführst und welches Keyword final für dein Angebot Sinn macht, kann ich dir in einem Blogartikel nicht detailliert erklären (oder willst du 12 Seiten Text lesen?!). Wenn du Unterstützung willst, buch dir hier ein unverbindliches Kennenlerngespräch mit mir und mein Team und ich helfen dir bei der Analyse.


Schritt 4: Keyword an den richtigen Stellen platzieren


Du hast dein Keyword gefunden?


Sehr gut. Jetzt kommt die wichtigste SEO-Grundregel: Google muss dein Keyword an relevanten Stellen erkennen können.


Dazu gehören:

  • URL: z.B. www.marieutsch.com/wix-web-design

  • H1-Überschrift

  • Zwischenüberschriften (mit einenm h2 / h3 Überschriften-Tag)

  • SEO-Titel (Teil des Snippet, also die Vorschau, die bei Google in den Ergebnissen angezeigt wird)

  • Meta-Beschreibung (Teil des Snippet)


Wenn du hier sauber arbeitest, hat deine Seite schon ein solides SEO-Fundament.


seo für unterseiten

Wenn du endlich fundiert wissen willst, wie SEO funktioniert und wie du deine Website so optimierst, dass deine Wunschkundschaft dich bei Google findet, dann komm' in das nächste SEO Bootcamp für Selbständige!



Wenn du keine Lust auf SEO Deep Dive hast ...


Nicht jede und jeder will SEO-Nerd werden. Musst du auch nicht.


Wenn du wirklich minimalistisch starten willst, dann mach diese beiden Dinge richtig:


  1. Ein optimiertes Snippet (SEO-Titel + Meta-Beschreibung)

  2. Eine klare H1-Überschrift inkl. Keyword


Das Snippet ist entscheidend. Denn bevor jemand überhaupt deine Seite sieht, sieht er nur dieses Snippet auf Google.


seo für angebotsseiten

Hier entscheidet sich: Klick oder kein Klick.


Google hat klare Richtlinien, wie lang Snippets sein dürfen - nutze dafür am besten Tools wie den kostenlosen SERP Snippet Generator.


Checkliste: Snippet-Basics


Damit du ein gutes Snippet verfassen kannst, solltest du ...


  • Das Keyword in den SEO-Titel packen

  • Verständlich und klar kommunizieren, was dein Angebot ist und für wen (klare Zielgruppe!)

  • Einen CTA einfügen („Jetzt kennenlernen“, „Kostenloses Erstgespräch sichern“)

  • Siehe oben: Die Textlänge für SEO-Titel und Metabeschreibung einhalten, die von Google vorgegeben ist.


Und bitte vergiss nicht: Die Person, die durch die Google Suchergebnisse scrollt, kennt dich nicht. Du hast genau EINE Chance, sie zu überzeugen, auf deine Seite zu klicken.


Schritt 5: Ist deine Angebotsseite indexiert?


Wichtig und oft vergessen: Wenn deine Seite nicht indexiert ist, kann Google sie nicht anzeigen, selbst wenn sie perfekt optimiert ist. Stelle also mithilfe der Google Search Console sicher, dass deine Seite indexiert ist und von Google gefunden wird.


Falls du nicht weißt, wie du das prüfst: Ich habe dir hier eine Anleitung verlinkt.


Schritt 6: Conversion-Check deiner Seite


Wenn Snippet & Keyword sitzen, geht’s um deine Inhalte auf der Unterseite. Denn im ersten Schritt hast du sichergestellt, dass du in den Suchergebnissen überzeugst. Jetzt geht es darum, mit deinem Angebot zu überzeugen - und zwar die Person, die gerade ganz frisch über Google auf dich gestoßen ist.


Frage dich also:

  • Sind im Header alle wichtigen Infos? (Du wirst nicht glauben wie viele Personen nicht weiter scrollen ...)

  • Wird klar, was du anbietest? Also so richtig?

  • Ist der CTA eindeutig? (Call, Anfrage, E-Mail?)

  • Ist die Seite mobil optimiert? -> Schau dafür unbedingt mit deinem eigenen Handy nochmals nach.


Viele unterschätzen mobile NutzerInnen, aber in fast allen Branchen kommt über 70% des Traffics über Smartphones. Und: Google nutzt ausschließlich die mobile Version deiner Seite, um ein Ranking zu bestimmen (i know 🥲).


Bonus-Tipp (bitte nicht überspringen ☝🏼)


Ich habe auf jeder Angebotsseite noch einen Mini-Abschnitt über mich.


Warum?


Weil Google-Besucher oft nicht über die Startseite kommen. In den wenigsten Fällen sogar.


Sie kommen direkt über eine Suchanfrage und dann landen sie auf deiner Unterseite. Sie kennen dich nicht. Sie wissen nicht, wer du bist. Sie suchen nur nach „Brandfotograf Frankfurt“.


Wenn sie sich dann auf meiner Angebotsseite umschauen, will ich wenigstens sichergehen, dass sie verstehen wer ich bin, etwas Vertrauen aufbauen und merken, dass ich die richtige Person für ihr Problem bin.


Also: kurze Vorstellung, Kompetenz, Positionierung. Nicht viel, aber wichtig!


Fazit zu SEO-optimierten Angebotsseiten


SEO ist nicht gleich Blog. Schon lange nicht mehr.


Vor allem deine Angebotsseiten haben massives Potenzial, um Menschen abzuholen, die schon längst bereit sind, dich zu buchen.


Denn:

  • Sie suchen

  • Sie haben ein Problem

  • Sie kennen die Lösung

  • Sie geben Keywords bei Google ein.


Und du kannst diese Menschen direkt zu dir führen.


Bevor du dich also in Content-Stress verlierst und 4x pro Woche einen neuen Artikel verfassen willst: Optimiere zuerst deine Angebotsseiten.


Es ist leichter als du denkst. Und die Wirkung kann riesig sein.


Übrigens: Im SEO Bootcamp machen wir das Ganze gemeinsam. Nach 6 Wochen sind deine Angebotsseiten optimiert und von mir final gegengeprüft! Hier kannst du dich anmelden.

 
 
 

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